Pflegetipps für Kopfhaut bei Schuppen und Juckreiz im Winter

In der kalten Jahreszeit kann die Kopfhaut zur Problemzone werden. Diese Pflege-Tipps stoppen Schuppen und Juckreiz.

Die Umstellung auf kalt, grau und ungemütlich fällt vielen von uns schwer und schlägt aufs Gemüt. Auch an unserer Haut geht der Saisonwechsel oft nicht spurlos vorüber. Auf dem Kopf macht sich das bemerkbar, wenn es juckt, spannt oder sich Schuppen bilden. Mitunter reagiert die trockene Kopfhaut plötzlich auch gereizt auf Pflegeprodukte, die sie bisher gut vertragen hat.

Die gute Nachricht: Schuppen zu verlieren ist grundsätzlich normal. Etwa alle vier Wochen erneuert sich die Haut auf unserem Kopf und stößt dabei die alten Zellen ab. Meist sind die Schuppen so klein, dass sie gar nicht auffallen. Werden die abgestorbenen Hautzellen aber zu schnell abgestoßen, verklumpen sie und werden als weiße Flocken in den Haaren oder auf dem Pullover sichtbar.

Gleichgewicht wieder herstellen

Bei Schuppen unterscheiden Dermatologen zwischen fettiger und trockener Kopfhaut. Sind die Schuppen gelblich verfärbt und kleben an den Haaren, spricht das für eine fettige Kopfhaut. Rieseln die Schuppen auf die Schultern herunter, deutet das dagegen auf eine trockene Kopfhaut hin.

Allgemein gilt: Menschen mit trockener Haut haben in der Regel auch eine trockene Kopfhaut. Diese benötigt spezielle Pflege, die sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Zum Beispiel können Shampoos mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Linolensäure, dazu beitragen, dass das Gleichgewicht auf dem Kopf wiederhergestellt wird. Brennt die gereizte Haut, beruhigt ein Tonikum, etwa mit Urea. Die Shampoos sollten nicht zu stark parfümiert sein und keine Zusatzstoffe wie Parabene enthalten.

Produktempfehlung bei NICHT krankheitsbedingten Schuppen: Avon Naturals Teebaumöl & Minze Shampoo gegen Schuppen

 

Spaziergang ohne Wollmütze

Zusätzlich zu qualitativ hochwertigen Pflegeprodukten gibt es auch ein altbewährtes Hausmittel: Olivenöl und Eigelb verquirlen, auf die Kopfhaut geben und unter einer Duschhaube ein bis zwei Stunden lang einwirken lassen. Die Packung spendet der Haut jede Menge Feuchtigkeit, Schuppen lassen sich so schnell in den Griff bekommen.

Das gilt aber nicht für Patienten, die unter Neurodermitis oder anderen Hautkrankheiten leiden. Sobald Juckreiz und Schuppenbildung sehr stark werden, sollten Betroffene nicht auf eigene Faust versuchen, sich zu behandeln. Tritt keine Besserung ein oder entstehen Entzündungen, Krusten oder Ekzeme, ist das ein Fall für den Hautarzt. Vielleicht sind die Beschwerden Symptome einer Krankheit. So kann Talg zum Beispiel das seborrhoische Ekzem begünstigen. Dabei entstehen gelbliche, fettige Schuppen, die Haut ist gerötet. Wichtig: Das seborrhoische Ekzem ist nicht ansteckend und er Hautarzt kann spezielle Shampoos und Cremes verschreiben.

Neben der richtigen Pflege kann man noch mehr für seine Kopfhaut tun. Sie braucht Luft. Wer den ganzen Tag eine Mütze trägt oder die Haare zusammengebunden hat, verhindert, dass Sauerstoff an die Kopfhaut kommt. Desto weniger wird die Kopfhaut durchblutet und kann so trockener werden. Regelmäßiges Bürsten mit Naturborsten kann helfen. Die massierende Wirkung regt die Durchblutung an. Den Föhn nicht zu heiß einstellen und darauf achten, dass der Luftstrom über die Haare gleitet und nicht direkt auf die Kopfhaut zielt.

Es lohnt sich auch, einen Blick auf den Speiseplan zu werfen. Dermatologen raten, regelmäßig Lebensmittel mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zu essen. Dazu zählen Rapsöl, Leinsamen und Walnüsse. Wer trockene Kopfhaut hat, sollte genügend Wasser trinken.

Pflegetipps für Kopfhaut bei Schuppen und Juckreiz im Winter

Daniela Novak

46 Jahre, 3-fache Mama, selbständige Unternehmerin im Bereich Online-Marketing und Beauty

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