Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Sonnenschutz

Nicht nur im Sommer dreht sich alles um Sonnenschutz. Welcher Lichtschutzfaktor ist angemessen? Welche UV-Filter gibt es? Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wie weiß ich, welchen Lichtschutzfaktor ich wann brauche?

Der Lichtschutzfaktor ist ein ungefährer Richtwert, wie viel länger du dich mit Sonnencreme in der Sonne aufhalten darfst, ohne deine Haut zu gefährden. Als Faustregel gilt: je heller dein Hauttyp, desto höher der Lichtschutzfaktor. Die Haut bildet den Farbstoff Melanin und Lichtschwielen, eine Verdickung der Hornhaut. Diese Schutzmechanismen bilden die Grundlage für die Eigenschutzzeit. Abhängig vom Hauttyp und von der UV-Intensität vor Ort gibt sie an, wie lange eine Person ohne Sonnenschutz in der Sonne verweilen kann, ohne der Haut zu schaden. Je nach Typ beträgt diese Zeit zwischen maximal zehn (Hauttyp I) und 40 Minuten (Hauttyp VI). Sie kann jedoch nur ein grober Richtwert sein, jeder Mensch reagiert verschieden. Ein Lichtschutz verlängert diese Zeit, sie berechnet sich nach dieser Formel:

  • Eigenschutzzeit in Minuten X Lichtschutzfaktor = Minuten, die man geschützt in der Sonne verbringen kann.

Welche UV-Filter gibt es beim Sonnenschutz?

Grundsätzlich unterscheiden wir bei modernen Sonnenpflege-Produkten zwei Arten von UV-Schutz: chemische und mineralische UV-Filter. Chemische Sonnenpflege schützt die Haut, indem sie die UV-Strahlen auf der Haut in Wärme umwandelt. Der mineralische UV-Schutz funktioniert nach dem physikalischen Prinzip der Reflexion: Die Pigmente Zinkoxid und Titandioxid reflektieren das Licht wie ein Schutzschild, sodass es gar nicht in die Haut eindringen kann. Damit der “Weißeleffekt” nicht so stark ist, werden heute mikroskopisch kleine Partikel der Pigmente verwendet.

Ist Sonnenlicht grundsätzlich schädlich?

Es kommt auf die Dosis an. Wir benötigen UV-Licht, um das lebensnotwendige Vitamin D zu bilden. Doch die Ultraviolettstrahlung hat auch ihre Schattenseiten: Sie lässt die Haut vorzeitig altern, schwächt das Immunsystem und erhöht das Hautkrebsrisiko. In schwer geschädigten Zellen kann sich auch Jahrzehnte später noch Hautkrebs entwickeln. Schon fünf Sonnenbrände vor dem 20. Lebensjahr genügen, um das Risiko für Hautkrebs zu steigern. Doch auch regelmäßige Sonneneinstrahlung in geringeren Dosen kann zur Bildung eines Melanoms führen. Umso wichtiger ist also ein wirksamer Schutz und das jährliche Hautscreening.

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Wie intensiv ist die Frühlingssonne?

Wenn die ersten Sonnenstrahlen für längere Aufenthalte nach draußen locken, unterschätzen viele deren Kraft. Dabei ist das Risiko für Sonnenschäden im Frühling sehr hoch. Das liegt zum einen an der veränderten Ozonschicht, die in den Monaten von März bis Mai dünner ist als sonst. Sommerähnliche UV-Werte im April sind keine Seltenheit. Zum anderen kann sich die blasse Haut nach dem Winter noch nicht so gut selbst schützen. Gewöhne deine Haut deshalb langsam und schrittweise an die Sonne und creme die hautstellen, die die größten Angriffsflächen für UV-Strahlen bieten (z. B. Dekolleté, Nasenrücken) mit mindestens LSF 20 ein.

Ist Sonnenschutz im Alltag genauso wichtig wie im Urlaub?

Ja, denn ein Großteil unserer Sonnendosis geht auf das Alltagskonto. UV-Strahlen umgeben uns 365 Tage im Jahr. Sie erreichen unsere Haut auch an bewölkten, nebeligen und regnerischen Tagen. Wer mit seinem Laptop am Fenster arbeitet oder viel im Auto fährt, sollte bedenken, dass UV-A-Strahlen auch Gläser durchdringen können. Folien oder Stoffe mit UV-Schutz können hier Abhilfe schaffen.

Was muss ich beim Urlaub am Meer und in den Bergen beachten?

Wasserfans sind besonders gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen. Denn wie auch Sand verstärkt Wasser die Sonnenstrahlung durch Reflexion. Selbst in drei Metern Tiefe wirken die Sonnenstrahlen noch. Zusätzlich kann der Wind unser Hitzegefühl, das uns vor zu viel Sonne warnt, außer Kraft setzen. Wer auf ein Sonnenbad nicht verzichten will, sollte sich am Sonnenschutz-ABC orientieren:

  • A wie Ausweichen – B wie Bekleiden – C wie Cremen

Experten raten außerdem dazu, sich nur am frühen Morgen oder am späten Nachmittag am Strand aufzuhalten. Aber auch beim Wandern und Bergsteigen besteht Sonnenbrandgefahr. Die Wirkung der Sonne steigt auf 1000 Metern um 20 Prozent, auf 3000 Metern um 50 Prozent. Zudem intensivieren Gestein und Schnee die Strahlung. Eine Creme mit hohem Breitbandschutz, dunkle Kleidung, eine Kopfbedeckung und eine eng anliegende Sonnenbrille bewahren vor Schäden. Achtung: Durch Schwitzen und Abrieb kann die Schutzwirkung von Sonnencreme beeinträchtigt werden.

Kann ich Sonnencremes aus dem letzten Jahr noch verwenden?

Jein, denn Sonnenpflege-Produkte können auch ablaufen. Überprüfe die Haltbarkeit auf dem Produkt. Ein geöffneter Tiegel mit einer Angabe wie beispielsweise “12 M” bedeutet, dass das Produkt nach dem Öffnen zwölf Monate haltbar ist. Wie lange sich die Sonnencreme hält, hängt auch von den Lagerungsbedingungen ab. Ein Mittel, das am Strand der prallen Sonne ausgesetzt ist, verfällt schneller als eines, das das ganze Jahr über kühl lag. Prüfe angebrochene Packungen sorgfältig und schaue, inwieweit sich Konsistenz, Geruch oder Farbe verändert haben. Im Zweifelsfall entsorgst du das Produkt besser.

Wie gehe ich mit Sonnenschutz am besten um?

Als Faustregel gilt: mindestens drei Esslöffel für den Körper und ein Teelöffel fürs Gesicht. Beim Baden immer ein wasserfestes Produkt verwenden. Wichtig: gut verteilen und einmassieren. Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen, insbesondere, wenn du schwitzt und wenn du dich nach dem Schwimmen abgetrocknet hast. Allerdings wird die Schutzwirkung dadurch nicht verlängert.

 

Wie pflege ich meine Haut danach?

Befreie die Haut zunächst bei einer lauwarmen Dusche mit sanften Reinigungsmitteln von Schmutz und Cremerückständen. Danach kühlen erfrischende Lotionen und unterstützen die Zellen bei wichtigen Regenerationsprozessen. Wie z. B. die Avon Care After Sun Lotion mit Aloe Vera:

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Sonnenschutz

Daniela Novak

46 Jahre, 3-fache Mama, selbständige Unternehmerin im Bereich Online-Marketing und Beauty

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